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Arbeitsrecht

Die enormen Auswirkungen des KV-Abschlusses SWÖ 2017

Führungskräfte von Wohngemeinschaften sind jährlich mit den komplexen wirtschaftlichen und inhaltlichen Auswirkungen der Änderungen durch den Kollektivvertragsabschluss konfrontiert. 
(Fast) jedes Jahr "passieren" teure und teilweise nicht umsetzbare KV-Abschlüsse – so v.a. im Jahr 2017!
Nur für die wenigsten Verantwortlichen sind diese erkennbar. Dazu braucht es Spezialwissen in den Bereichen Arbeitsrecht, Personalverrechnung und Controlling (Kalkulation von Wohngemeinschaften).

Robert Soratroi hat mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich und konnte sich in diesen Jahren ein umfassendes Spezialwissen gepaart mit praktischer Umsetzungserfahrung aneignen.
Bei der Einführung der Kollektivverträge SWÖ (ehemals BAGS) und SOS-Kinderdorf hat er die KV-Texte (arbeitsrechtlich und wirtschaftlich) analysiert und die wirtschaftlichen und inhaltlichen Auswirkungen verschiedenen Wohngemeinschaften präsentiert. 
Mit dieser Transparenz wurde den Trägern bewusst, dass diverse Passagen im Kollektivvertrag immense finanzielle Mehrbelastungen darstellen.

Mit der Leitung wurden Lösungsansätze diskutiert und in Folge bei der (Personal)planung umgesetzt, es konnten auch Empfehlungen von Robert Soratroi in einen Kollektivvertrag mitaufgenommen werden.

Aufgrund der enormen Auswirkungen des KV-Abschlusses SWÖ 2017 geht es um die Sensibilisierung und den Wissenstransfer.

Im Zuge eines Tagesseminars unter dem Arbeitstitel "Besonderheiten im Arbeitsrecht für Jugendwohlfahrtseinrichtungen und deren wirtschaftliche, strategische und inhaltliche Auswirkungen" werden die kritischen Punkte den Entscheidungsträgern transparent gemacht.

 

Einige kritische Fragen sind:

  • Sind 24 Stunden Dienste erlaubt?
  • Wie und wann sind Mehrdienstleistungen von Teilzeitkräften abzugelten?
  • Wie erfolgt die Stundenabrechnung zum Jahresende?
  • Welche besonderen Regelungen gibt es für die Nachtarbeitsbereitschaft und den Wochenenddienstplan?
  • Welche Vorteile bringt uns die Regelung § 22c für die Freizeitaktivitäten?
  • Wie müssen Feiertage behandelt werden?


Seminarnutzen (Ihr Profit)

  • Transparenz der "teuren" Gesetzes- bzw. Kollektivvertragsstellen
  • Darstellung der Kosten dieser „teuren“ Positionen und Auswirkungen auf den Tagsatz
  • Auswirkungen auf die Dienstplangestaltung
  • Kann die angebotene Dienstleistung weiterhin (zum Preis von …) angeboten werden

Programm

  • kollektivvertragliche Änderungen SWÖ 2017 für Jugendwohlfahrtsträger
  • Interpretation dieser Änderungen
  • Rechenbeispiele: absolute Kosten und Auswirkungen auf den Tagsatz
  • Erfahrungsaustausch und Diskussion

Termine

  • 15. November 2017, 09.00 bis 17.00 Uhr
  • Seminarhotel Schneeberghof, Wr. Neustädter Str. 24, 2734 Puchberg am Schneeberg, www.schneeberghof.at; Tel. 02636 / 3500
  • begrenzte Teilnehmeranzahl

 

 

Allgemeines

Personalkosten sind der größte Kostenfaktor bei sozialen Einrichtungen. Robert Soratroi war vor der Controllertätigkeit als Personalverrechner (Baugewerbe) beschäftigt. Aus dieser Zeit - ergänzt mit laufenden Schulungen und Fortbildungen - stammen das Interesse und Know How im Bereich Arbeits- und Sozialrecht. 

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Beratertätigkeit zielt auf das Personal ab, wobei folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • pädagogische Sinnhaftigkeit (z.B. Dienstplangestaltung)
  • Mitarbeiterzufriedenheit
  • Arbeitsrecht und
  • Wirtschaftlichkeit (Finanzierbarkeit).

Die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen der Einrichtungen können evaluiert, angepasst und Kosten somit optimiert werden.


Kollektivvertrag Sozialwirtschaft Österreich - SWÖ-KV (ehemals BAGS)
easycon bietet ein umfassendes Beratungspaket zu rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen des Kollektivvertrags für Sozialeinrichtungen an.

Seit Inkrafttreten des Kollektivvertrages (1.5.2006) konnten bei zahlreichen sozialen Organisationen die arbeitsrechtlichen Problemfelder diskutiert und in Folge angepasst werden, sodaß es pädagogisch sinnvoll, arbeitsrechtlich "sauber", wirtschaftlich vertretbar und auch für die Mitarbeiter attraktiv bzw. (wenigstens) zufriedenstellend ist.
Dadurch, dass jährlich neue kollektivvertragliche Besonderheiten ausverhandelt werden, ist es unumgänglich die betriebsinternen Rahmenbedingungen anzupassen.

Durch Robert Soratroi´s spezifisches Wissen im Arbeitsrecht rund um den Kollektivvertrag SWÖ und seine Vernetzung mit zahlreichen Arbeitsrechtsexperten können (meistens teure) arbeitsrechtliche Fehler diskutiert und somit vermieden werden. 


 

Auszug aus den Beratungsthemen: 

Dienstplan
Ein wesentlicher Stolperstein bei der Höhe der Personalkosten liegt bei der Dienstplangestaltung. Hier schlummern sehr viele Optimierungspotenziale. easycon stellt den Dienstplan grafisch dar und berechnet die notwendige Mitarbeiteranzahl, die wiederum das Ergebnis der Personalkosten darstellt. 

Hier werden in der Beratung kritische Fragen zur Dienstplangestaltung gestellt, wodurch  eine Neugestaltung bzw. Adaptierung des Dienstplanes möglich werden kann.

 

Arbeitszeit bzw. Arbeitszeitgestaltung, Einstufung, variable Dienste (SFN-Dienst) usw.
... gibt es unterschiedliche Handhabungen und Rechtsmeinungen von Trägern sozialer Einrichtungen. Wichtig ist es, die Gesetze, den Kollektivvertrag, die Erläuterungen von Arbeitsrechtsexperten, OGH-Urteile u. dgl. zu verstehen und auf dieser Basis (arbeitsrechtlich richtige aber auch sinnvolle) Entscheidungen treffen zu können bzw. deren Konsequenzen zu kennen.


Dienstverträge und Betriebsvereinbarungen
Gemeinsam mit Rechtsexperten wurden Dienstverträge und Betriebsvereinbarungen mit den inhaltlichen Herausforderungen von Jugendwohlfahrts- bzw. Behindertenorganisationen gestaltet.

 



easycon Unternehmensberatung | Robert Soratroi

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